Aktuelles 

Liebe Mitstreiter,

die Gefahr ist noch nicht gebannt! Die Planer in Dresden setzen nach wie vor auf die "Vorzugsvariante" durch die Parthenaue. Auch wenn das BMVBS in Berlin und Bonn inzwischen erkannt hat, dass der Bedarf zweifelhaft und die Trassenführung nicht optimal ist, die Planung ist nach wie vor Ländersache! Dieser Tatsache müssen wir uns stellen. Aktuell wartet der Freistaat Sachsen auf die Freigabe durch das BMVBS, weiter planen zu dürfen. Es gibt daher keinen Grund, den Protest gegen die Planungen in Dresden einzustellen. Unser Engagement war nicht umsonst: die B2/S4 Varinate wurde geprüft, sie stellt nach wie vor mit Ortsumgehungen den Konsens in der gesamten Region dar.

Machen Sie mit!

Hier finden Sie die aktuellen Planungsvarianten.

Sie können uns unterstützen als Mitglied in der BI, denn: "Nur gemeinsam sind wir stark" Laden Sie den Aufnahmeantrag hier herunter, füllen ihn aus und schicken Ihn an die unten angegebene Adresse. Auch für unsere zukünftigen Aktionen benötigen wir Ihre finanzielle Unterstützung.

Alternative B87 e.V
Vereins-/Spendenkonto: 1100979464
Sparkasse Leipzig, BLZ: 860 555 92


Was wollen wir erreichen:

Im Mittelpunkt der Vereinsarbeit der Bürgerinitiative steht der Einsatz für Alternativen zur geplanten B87n, für den Schutz der Natur und die Erhaltung einer lebenswerten Umwelt und daher die Ablehnung der Realisierung einer B87n im Planungskorridor. Zur Erreichung der verkehrsplanerischen Ziele fordern wir die Prüfung und nachfolgende Realisierung alternativer Lösungen.

Aus dem aktuellen Planungsverfahren erwachsen eine Vielzahl nachteiliger Effekte. An dieser Stelle seien nur genannt die umfangreichen Zerstörungen der Lebensräume verschiedenster Arten in Flora und Fauna, die Zerschneidung wertvoller Naturräume und Landschaften (etwa der Tauchaer Endmoräne), der Verlust von Lebensqualität und Naherholungsgebieten für die gesamte Region, die Versiegelung von 720.000 m² Fläche im Äquivalent von ca. 160 Fußballfeldern, die Vernichtung landwirtschaftlicher Nutzflächen und Gewerbeflächen und nicht zuletzt die Verschwendung von Steuergeldern in einer Größenordnung von mindestens 360 Mio Euro!

Daher sind im laufenden Raumordnungsverfahren verschiedene Themen zu untersuchen, wie zum Beispiel die Prognosen zur Verkehrsentwicklung bis 2020 unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung, die Möglichkeit des Ausbaus von B2/S4 unter Einbeziehung von Ortsumgehungen der Ortschaften Krostitz und Hohenossig, oder die Untersuchung der additiven Lärmbelastung durch B87n, neue B6, Zug- und Flugverkehr, insbesondere im Nachtschutzgebiet des Flughafens. Andere Alternativen könnten die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs unter Berücksichtigung der Investitionen in den Leipziger City-Tunnel oder die Optimierung der bestehenden Trasse der B87 sein. 

Ihre Bürgerinitiative "Alternative B87"